Auf dem verschneiten und noch weihnachtlichen Kirchberg versammelten sich vom 9.1. bis 11.1.2026 der Berneuchener Dienst Süd und die Ev. Michaelsbruderschaft Württemberg zum diesjährigen Epiphaniastreffen. Thematischer Mittelpunkt der festlichen Tage unter Leitung von Ursula Ast und Martin Frieß standen die Verbindungen von Judentum und Christentum insbesondere in gottesdienstlichen Elementen. Die Gastreferentin, Frau Kirchenrätin Dr. Evelina Volkmann erläuterte hierzu, dass die Christenheit Israel als dem erstberufenen Gottesvolk bleibend verbunden ist. Zentral sei das gemeinsame Erlebnis eines göttlichen Erbarmens durch einen liebenden Gott. Gemeinsam habe man zudem insbesondere das Psalmenbuch und den aaronitischen Segen. Auch das Vater Unser kenne Überschneidungen mit dem jüdischen 18-Bitten-Gebet. Trennend bleibt die Dreifaltigkeit Gottes und die Stellung Jesu. In Workshops und während des geselligen Abends konnten die Erkenntnisse vertieft werden. Ein weiterer Höhepunkt war die Predigt von Dr. Frank Lilie zur Taufe Jesu in der abschließenden sonntäglichen Messe (nl).